"Eine Karriere in unserer Bank ist nie langweilig"
Die Credit Suisse zählt in der dynamischen Finanzwelt zu den begehrten Arbeitgebern. Christian Machate, Head Human Resources Credit Suisse Switzerland und Global Head HR Private Banking, erklärt die besondere Attraktivität der Credit Suisse für Berufseinsteiger.
Was hat Sie, Herr Machate, bewogen, Ihre Karriere in der Credit Suisse fortzusetzen?
Mich hat die Art und Weise beeindruckt, wie die Credit Suisse vor einigen Jahren ihre unbestrittene Krise innert Kürze zu meistern vermochte. Sie hat die Kraft, sich ständig zu erneuern und mit schwierigen Situationen fertig zu werden.
Und was macht, ganz generell, die besondere Attraktivität der Bank für Karrierestarter aus?
Die Credit Suisse hat erkannt, dass nur ein gut ausgebildeter Mitarbeiter, der sich ständig weiterentwickelt, einen wirklichen Mehrwert für das Unternehmen bringt. Dementsprechend breit und ausgebaut sind die Einstiegsmöglichkeiten für Hochschulabgänger - eine Palette von 25 verschiedenen Positionen im Private Banking, Asset Management, Investment Banking sowie in Stabsfunktionen - und vor allem auch die späteren Entwicklungsangebote. Ein grosser Vorteil ist sicher, dass jemand seine Karriere nicht nur national, sondern auch international planen kann. Doch selbst wer den Bereich nicht wechselt, stagniert nicht. Ständig gibt es neue Konstellationen. Man kann die ganze Karriere bei der Credit Suisse absolvieren, ohne dass es langweilig würde.
Worin unterscheidet sich die heutige Bankkarriere von jener vor zehn Jahren?
Hauptsächlich durch die stetige Steigerung der Dynamik. Der Konkurrenzdruck treibt uns, die Veränderungen in den Dienstleistungen und bei den Produkten mit immer höherer Geschwindigkeit vorzunehmen. Zudem war der multikulturelle Aspekt, das bewusste Ausnutzen globaler Möglichkeiten, noch nicht so ausgeprägt.
Bedeutet die Globalisierung nicht, dass die Credit Suisse in der Schweiz Arbeitsplätze abbaut und ihre besten Mitarbeiter an die anderen Konzernzentren abgeben muss?
Als Global Player nutzt die Credit Suisse ihre Stellung, um bestimmte Leistungen von anderen Orten aus optimal anbieten zu können. Im Gegenzug gibt es in der Schweiz immer mehr Arbeitsplätze mit hoher Wertschöpfung. Insgesamt hat die Zahl in den letzten zwei Jahren klar zugenommen. Zu Jahresbeginn 2007 waren sogar rund 600 Stellen nicht besetzt, da es schwierig ist, hochqualifizierte Arbeitskräfte zu finden. Bei der Credit Suisse gibt es kein "Gärtchendenken ". Die Kundschaft besitzt zunehmend globale Erfahrung und erwartet diese auch von den Bankmitarbeitenden. Je mehr diese sich in anderen Regionen und Divisionen auskennen, desto besser geht es der Bank - auch in der Schweiz.
Welche Schlüsselkriterien müssen Hochschulabsolventen erfüllen?
Zentral ist für mich eine offene, integre, leistungsbereite Persönlichkeit. Nicht zuletzt muss man im Team arbeiten können - und wollen. Zudem muss man sich in einer komplexen Umgebung zurechtfinden und innovativ im Denken sein.
Fällt es leicht, fähige Hochschulabsolventen zu finden?
Um die besten Talente wird stets ein harter Kampf geführt. Insgesamt dürfen wir jedoch wirklich zu frieden sein. Unsere Anstrengungen haben sich ausbezahlt: Die Credit Suisse zählt bei den Hochschulabsolventen zu den begehrtesten Arbeitgebern. Dies ist natürlich auch vom Geschäftserfolg abhängig. Bei einem erfolgreichen Unternehmen arbeitet man gerne. Allerdings dürfen wir nie stehen bleiben, sonst werden wir sofort überholt. In einer Studie wurden wir von Studenten als zweitattraktivster Arbeitgeber in der Schweiz bezeichnet. Wir haben also noch Steigerungspotenzial ?
Und an Lehrlingen ist die Credit Suisse ebenfalls noch immer interessiert?
Wir weichen von unserem bewährten Lehrlingskonzept nicht ab. Der Erfolg der Bank beruht auf der richtigen Mischung ihrer Mitarbeiter. Wenn wir die Führungskräfte der Credit Suisse betrachten, finden wir ganz an der Spitze keineswegs nur Akademiker. Ich selbst bin ebenfalls über eine Banklehre in das Berufsleben eingestiegen. Gerade die Credit Suisse bietet nach Abschluss einer Lehre vielfältige Möglichkeiten, um sich intern und extern weiterzubilden. Die praktische Berufserfahrung kann, wenn man offen für Neues ist, ein akademisches Studium wettmachen. Es gehört zu unseren Aufgaben, solche Talente zu entdecken und zu fördern.
Das Interview stammt aus dem Bulletin der Credit Suisse.